geschrieben von Dr. A. Heinsen
Chirotherapie oder die Lehrte vom "Knochensetzen"
Das "Knochensetzen" ist wohl eine der ältesten medizinischen Therapieformen (englisch "chiropractic"), die von Generation zu Generation an Kundige weitergegeben wurden. Es sollen durch gezielte Handgriffe Beschwerden an Wirbelsäule und Gliedmassen gelindert oder beseitigt werden. Es handelt sich dabei um erheblich schmerzhafte, aber funktionelle Schmerzbilder (funktionelle Beschwerden sind Krabkheitszeichen, die keine organische Ursache haben).
Die Geschichte der manuellen Medizin geht bis weit vor die Zeit Christus zurück. Bereits 400 v. Chr. beschreibt Hippokrates den Zusammenhang zwischen der Wirbelsäule und Krankheiten, die den gesamten Körper betreffen. Nach dem zweiten Weltkrieg bildeten sich in Deutschland ärztliche Gesellschaften, die der Chirotherapie zu einem medizinisch wissenschaftlichen Fundament verhalfen, so dass die Chirotherapie heute eine durch die Ärztekammer zuerkannte Zusatzbezeichnung darstellt.
In der chirotherapeutischen Schule von Dr. Franz Becker (München) , die wesentlich auf der Lehre von Dr. Karl Sell (Isny-Neutrauchburg) beruht, habe ich meine Fertigkeiten erlernt und die Zusatzbezeichnung Arzt für Chirotherapie erworben. Diese Form der manuellen Therapie entspricht dem heutigen neurophysiologischen Kenntnisstand und zeichnet sich durch einen Griffaufbau (die Art und Weise, wie der Arzt den Einrenkgriff ansetzt) aus, welcher aus einer Mittelstellung des Gelenkspiels erfolgt. Somit kann ich besonders gelenkschonend und ohne grösseres Risko für Nerven und Gefässe einrenken.
Die Therapie des "Knochensetzens" erweitere ich um neuraltherapeutische Behandlungsformen. Auch bin ich wegbegleitend in der Therapie der CMD (cranio-mandibulären Dysfunktion, schmerzhafte Fehlbewegung des Kiefergelenkes) in Zusammenarbeit mit Zahnarzt Dr. Krieger, Jever tätig.
Für weitere Fragen und Behandlungswünsche sprechen Sie mich an oder vereinbaren gerne einen Termin.
Chirodiagnostik
Griffaubau






