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das 2. Lehrjahr hat begonnen ...

geschrieben von Nicole Brauner

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10.08.2010

Windpocken (Varizellen)
Windpocken (Varizellen) sind eine sehr ansteckende Infektionskrankheit, die vor allem bei Kindern vorkommt. Kennzeichnend für Windpocken ist ein juckender Hautausschlag mit Bläschen.

Windpocken werden durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht.

Die Erkrankung verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion - also durch Husten, Niesen oder Sprechen. Selten erfolgt die Infektion mit Windpocken durch Berührung des virushaltigen Bläscheninhalts. Da die Viren in der Luft nach etwa zehn Minuten nicht mehr ansteckend sind, ist eine Übertragung über die Kleidung, Spielzeug oder Bettwäsche nicht zu befürchten.

Bei Windpocken beträgt die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) etwa zwei bis drei Wochen. Die Krankheit ist schon ein bis zwei Tage vor dem Ausbruch des Ausschlags auf andere Menschen übertragbar. Die Ansteckungsgefahr ist erst dann vorbei, wenn alle Bläschen eine Kruste haben.

Windpocken können sich durch Fieber sowie allgemeine Müdigkeit und Mattigkeit ankündigen. Der Hautausschlag beginnt meist am Rumpf und im Gesicht, später können sich die Bläschen auf der behaarten Kopfhaut sowie den Armen und Beinen ausbreiten. Auch die Schleimhäute, vor allem im Mund und die Geschlechtsorgane können von Windpocken betroffen sein.

Folgende Symptome deuten auf eine Windpocken-Infektion hin:
- Bildung eines juckenden Hautausschlags
- Kleine rote Flecken, die sich innerhalb
von Stunden zu Bläschen entwickeln und nach ein bis zwei Tagen verkrusten
-
Drei bis sechs Tage lang können sich immer wieder neue Bläschen bilden
- Die Anzahl der Bläschen ist individuell sehr unterschiedlich; kleine Kinder bilden meist weniger Bläschen aus als ältere Menschen
- Möglicherweise entwickelt sich Fieber


Windpocken führen zu einem sehr charakteristischen Hautausschlag, bei dem sich innerhalb von kurzer Zeit juckende Bläschen bilden. Daher kann der Arzt die Diagnose in den allermeisten Fällen schon durch eine Befragung der Betroffenen (Anamnese) sowie anhand des äußeren Erscheinungsbildes stellen.

Medikamente
Die Behandlung von Windpocken besteht vor allem darin, die Beschwerden zu lindern. Kalte Umschläge mindern den Juckreiz. Außerdem gibt es verschiedene juckreizstillende Medikamente, beispielsweise zinkhaltige Salben, die man auf den Ausschlag aufträgt.

Was Sie selbst tun können
Beachten Sie, dass jeder Windpocken-Patient so lange infektiös ist, bis alle Bläschen eine Kruste haben und keine neuen Bläschen mehr hinzukommen. Erkrankte sollten auf jeden Fall zu Hause bleiben

Hier weitere Tipps bei Windpocken:
- Kratzen sie die Bläschen nicht auf, es besteht die Gefahr einer bakteriellen Entzündung
- Achten Sie besonders auf Hygiene
- Halten Sie sich am besten in kühler Umgebung auf, weil Wärme und Schweiß den Juckreiz verstärken


Für Kinder empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) die aktive Schutzimpfung gegen Windpocken. Sie wird in der Regel in den ersten zwei Lebensjahren durchgeführt und in zwei Impfdosen verabreicht. Auch ungeimpfte Kinder von 9 bis 17 Jahren, die noch keine Windpocken hatten, sollten sich impfen lassen.

Erwachsene, die als Kinder keine Windpocken hatten, sollten sich in bestimmten Fällen ebenfalls impfen lassen. Dazu gehören:
- Frauen mit Kinderwunsch
- Personal im Gesundheitsdienst
- Patienten mit schwerer Neurodermitis, Leukämie und vor Organtransplantationen









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Eure Nicole

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. September 2010 um 16:40 Uhr  

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